Großer Erfolg für das Schmidatal: Markus Pröglhöf als KEM-Manager des Jahres nominiert!

Vom 19. bis 20. Mai 2026 versammelten sich die Klima- und Energie-Modellregionsmanager:innen aus ganz Österreich zur alljährlichen KEM-Hauptveranstaltung. Austragungsort der hochkarätigen Veranstaltung war dieses Jahr das Atrium in Bad Schallerbach in der KEM Mostlandl Hausruck. Für die KEM Schmidatal stand dieses Treffen unter einem ganz besonderen Stern: KEM-Manager Markus Pröglhöf war für die Auszeichnung „KEM-Manager des Jahres“ nominiert.

Best-Practice aus dem Schmidatal im Scheinwerferlicht

Im Zuge der feierlichen Vorstellung der Nominierten bekam das Schmidatal eine große Bühne, um seine wegweisenden Klimaschutzprojekte vorzustellen. Markus Pröglhöf präsentierte die beeindruckenden Meilensteine, die in den vergangenen Jahren in unserer Region realisiert wurden. Dazu zählen u.a.:

  • Die fast schon vollständige Umstellung der regionalen Straßenbeleuchtung auf hocheffiziente LED-Technologie
  • Der erfolgreiche und konsequente Tausch von fossilen Ölheizungen hin zu zukunftsfähigen, erneuerbaren Energiesystemen
  • Die österreichweite Vorbildposition im Bereich der kommunalen Energiebuchhaltung, die als solides Fundament für neue, datenbasierte Projekte in Kombination mit einem optimierten Energiemanagement und spürbaren Energieeinsparungen, dient.
  • Der konstante PV- und Speicherausbau zur Steigerung der Eigenversorgung und des Autarkiegrades sowie zur Entlastung der Stromnetze durch intelligentes Lastprofilmanagement
  • Etc.

In einem extrem starken Teilnehmerfeld sicherte sich das Schmidatal schlussendlich den hervorragenden 2. Platz! Der prestigeträchtige Titel ging in diesem Jahr an unseren langjährigen Regionsnachbarn, DI Stefan Czamutzian aus der KEM Wagram – ein Beweis für die geballte Klimaschutz-Kompetenz in unserer Nachbarschaft. Ex aequo auf Platz 2 landete Jakob Fröhling aus der KEM Triestingtal, womit das gesamte Podium fest in niederösterreichischer Hand war. Wir gratulieren Stefan Czamutzian sowie der verdienten „KEM-Managerin des Jahres“, Stephanie Steinböck aus der KEM Inn-Hausruck!

KEM-Manager Markus Pröglhöf freut sich über den 2. Platz: „Das hervorragende Abschneiden bei der Manager-Wahl zeigt einmal mehr, dass das Schmidatal im österreichweiten Vergleich eine absolute Vorreiterrolle einnimmt. Dieser Erfolg ist Motivation genug, um die Energiewende in unseren Gemeinden auch in Zukunft mutig und innovativ voranzutreiben!“

Ein dichtes Programm im Zeichen von Green Financing und Kreislaufwirtschaft

Neben den Auszeichnungen bot das zweitägige Vernetzungstreffen ein extrem dichtes und zukunftsweisendes Programm. Nach den Eröffnungsworten unter anderem von Bürgermeister Markus Brandlmayr und Bernd Vogl (Geschäftsführer Klima- und Energiefonds) , drehte sich am ersten Tag alles um das Thema „Green Financing“. Hochkarätige Vorträge und interaktive Arbeitsgruppen beleuchteten alternative Finanzierungsmodelle, Crowdfunding und Bürger:innenbeteiligungen für kommunale Energieprojekte. Am Nachmittag verlagerte sich der Schwerpunkt auf das zukunftsfähige Bauen und die zirkuläre Entwicklung im ländlichen Raum.

Der zweite Tag startete praxisnah mit Exkursionen, unter anderem zur Energieeffizienz der Eurotherme sowie zum Holzkraftwerk Wallern und der ETA Heiztechnik , gefolgt von vertiefenden Arbeitsgruppen zum zirkulären Bauen und regionalen Wertschöpfungsketten.