Die neue Schmidataler Radroute und ihre Verbindungsradwege eröffnen Radbegeisterten ab sofort eine attraktive Verbindung zwischen dem Donauraum, dem Weinviertel und Südmähren. Auf rund 66 Kilometern führt die durchgehend beschilderte Strecke durch die sanft hügelige Landschaft des Schmidatals und verbindet Naturerlebnis, Bewegung, Kultur und Genuss auf besondere Weise. Am 18.04.2026 wurde die Radroute feierlich eröffnet!
Die Radroute
Die Radroute verläuft überwiegend auf ruhigen Nebenstraßen und sicheren Radwegen und eignet sich gleichermaßen für Familien, Genussradlerinnen und Genussradler sowie sportlich Ambitionierte. Entlang der Strecke laden idyllische Kellergassen, Aussichtspunkte, Schlösser, Museen und zahlreiche Rastmöglichkeiten zum Verweilen ein. Ein besonderes Highlight der neuen Radroute ist ihre internationale Anbindung: Die Schmidataler Radroute verbindet über Verbindungsradwege den Donauradweg EuroVelo 6 mit dem EuroVelo 13 und schafft damit eine grenzüberschreitende Verbindung bis in die tschechische Gemeinde Šatov. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für mehrtägige Radtouren – etwa von Znojmo über Retz und das Schmidatal bis nach Tulln an der Donau.
Realisiert wurde das Projekt in enger Kooperation mit dem Retzerland sowie der Gemeinde Šatov im Rahmen eines INTERREG-Projekts der Europäischen Union. Die Zusammenarbeit unterstreicht die Bedeutung des grenzüberschreitenden Radtourismus und stärkt die touristische Vernetzung der gesamten Region. Die Schmidataler Radroute ist damit nicht nur ein attraktives Freizeitangebot, sondern auch ein bedeutender Impuls für die grenzüberschreitende touristische Entwicklung.
Die Eröffnung der neuen Radroute
Feierlich eröffnet wurde die neue Schmidataler Radroute am 18. April 2026 im Zuge des Festes „25 Jahre Landschaftspark Schmidatal-Manhartsberg“. Obmann Florian Hinteregger eröffnete die Route offiziell gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aller sechs Mitgliedsgemeinden des Schmidatals. Diese fuhren symbolisch mit dem Fahrrad vor den gemeindeeigenen Kapellen ein und setzten damit einen besonderen, gemeinschaftlichen Auftakt für das neue Radprojekt.
Im Rahmen des Festes präsentierte KEM-Manager Markus Pröglhöf zudem die neuen Radkarten der Region an einem eigenen Informationsstand. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die neuen Streckenführungen, Sehenswürdigkeiten und Anbindungen zu informieren. Besonders gut angenommen wurde auch ein kostenloser Fahrradcheck direkt vor Ort, bei dem viele Radfahrerinnen und Radfahrer ihre Fahrräder kostenlos überprüfen und servicieren lassen konnten.
Foto-Copyright: Barbara Witzany, Niederösterreichische Nachrichten









