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Radeln für einen guten Zweck

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Freier Eintritt, freiwillige Spende! Unter diesem Motto wurde das Radevent am 11.9.2021 abgehalten. Dies kam bei den Besuchern und Besucherinnen gut an. So kam in den Sammelboxen eine beträchtliche Summe zusammen, die gemeinsam mit dem Hohenwarther Bürgermeister, Herr Gudenus, dem Obmann des Vereins “Füreinander Miteinander”, übergeben werden konnte (wie im Bild zu sehen). Das schöne Wetter und die Köstlichkeiten, die am Radevent zu genießen waren, trugen sicherlich ihren Teil zur Großzügigkeit bei, die insgesamt 268€ ausmachte.

Übergabe Spenden

Radsternfahrt im Schmidatal

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Der wunderschönen Spätsommertag am 11.9.2021 konnte bestens für die Sternradfahrt im Schmidatal genutztSpeis und Trank werden. Die europäische Mobilitätswoche einläutend (https://www.mobilitaetswoche.at/) wurde die Radveranstaltung von uns abgehalten. Radler von allen 6 Gemeinden der KEM Schmidatal trafen sich nach gemeinsamen Radeln in Ravelsbach im Barockgarten. Um das Event coronakonform zu gestalten, galt hier die 3-G-Regel, die jedoch keinem Besucher die gute Laune nehmen konnte. Bei Speis und Trank stärkten sich die fleißigen Radfahrer und konnten sich dem schönen Wetter erfreuen.

 

VerlosungNach kurzer Rast und reichlich guter Verpflegung wurden die Sieger des Gewinnspiels ausgelost. Das Gewinnspiel wurde in den Ausgaben der letzten Gemeindezeitungen verteilt und dient der Ermittlung der Radgewohnheiten der Einwohner*innen vom Schmidatal. Die Gestaltung der Radwege, sowie die Infrastruktur für e-bikes soll natürlich gemeinsam mit den Bewohner*innen erarbeitet werden. So kann eine Bedarfsanalyse durchgeführt werden und ermittelt werden, in welchen Bereichen was gewünscht wird. Die Gewinne sind auf dem Bild links zu sehen.


Der Eintritt war kostenlos und die Veranstaltung mit einer freiwilligen Spende verbunden. Das Geld, das hier gesammelt werden konnte wird einem caritativen Zweck gespendet, nämlich der Einrichtung “Füreinander&Miteinander” in Mühlbach am Manhartsberg.

Auch die Bürgermeister der Gemeinden ließen sich die Veranstaltung nicht entgehen und radelten selbst mit den Bewohner*innen ihrer Gemeinde in den Barockgarten.

So schön diese Zusammenkunft auch war, hatte sie doch einen ernsten Hintergrund. Bereits Ende Juni musste das Schmidatal spüren wie weit der Klimawandel bereits vorgeschritten ist. Das Hagelgewitter führte uns allen vor Augen, dass wir schnell handeln müssen. Deshalb ein wichtiger Appell von uns an Sie alle:

Öfters mal das Auto zu Hause stehen lassen und lieber das Rad nehmen!!!

Leerstände effizient nutzen 2.0

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foto homepage

Präsentation der Ergebnisse in der TU Wien

Die Workshops zum Leerstandsmanagement und zur Energieraumplanung in Hohenwarth am Manhartsberg waren der Start zur Vertiefung in diesem Themenbereich. Das Interesse hierfür war bei den Einwohnern und Einwohnerinnen sehr groß, was dazu führte, dass die TU Wien für Ideen mit eingebunden wurde. Die Studenten und Studentinnen der Technischen Universität haben im Sommersemester 2021 daran getüftelt was zur Ortskernbelebung in Hohenwarth beitragen könnte. Viele unterschiedliche gute Beiträge konnte so gesammelt werden. Ende des Semesters wurden diese im Hörsaal besprochen (auf dem Foto zu sehen).  Die Favoriten werden am 30. September im Dorf- und Kulturzentrum in Hohenwarth ausgestellt sein und können dort betrachtet werden.

Update Energiebuchhaltung

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Fünf von sechs Gemeinden geben in diesem Jahr einen Energiebericht ab – 2022 wollen alle sechs Gemeinden “Energie-Vorbildgemeinden” werden! 

Eine “Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinden” zeichnet aus, dass die Energieverbräuche bei den wichtigsten gemeindeeigenen Gebäuden erhoben wird. Anschließend muss eine Eintragung in das Online-Energiebuchhaltungssystem “Siemens Navigator” erfolgen. Um die gesammelten Daten auswerten zu können, ist die Erstellung eines Energieberichtes nötig, der abschließend im Gemeinderat präsentiert wird.

Im Jahr 2019 wurde in der KEM Schmidatal/Manhartsberg lediglich Sitzendorf an der Schmida als “Vorbildgemeinde” ausgezeichnet. Durch viel Engagement der jeweiligen Energiebuchhalter konnten 2020 insgesamt vier Gemeinden (Sitzendorf, Heldenberg, Maissau und Ravelsbach) einen tadellosen Energiebericht abgeben und somit die Auszeichnung zur “Vorbildgemeinde” erhalten.

In diesem Jahr wird zu den bestehenden vier Gemeinden höchstwahrscheinlich Ziersdorf als “Vorbildgemeinde” hinzukommen. Die Energieberichte der nun fünf Gemeinden sind bereits abgegeben und warten auf ihre Beurteilung! Wir halten Sie auf dem Laufendem.

 

Umfrage Radfahren

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Was kann getan werden, um den Schmidataler*innen das Radfahren schmackhafter zu machen? Genau diese Frage beschäftigt auch uns. Im Zuge des Projektes e-bike voraus steht die Nutzung der bestehenden Radwegenetze der Gemeinden und wie diese die Alltagsrouten für die Einwohner*innen erleichtern können im Fokus. Damit so viele Leute wie möglich erreicht werden können, wird ein Fragebogen an die einzelnen Haushalte ausgeschickt. In diesem werden sowohl die Gewohnheiten erhoben, als auch Platz geschaffen um Verbesserungen und Wünsche zu äußern. Unten eingefügt ist der gesamte Fragebogen zu sehen.

Umfrage Gewohnheiten Radfahren

Wer den ausgefüllten Fragebogen bei seiner Gemeinde einwirft hilft nicht nur bei der Anpassung des Radwegenetzes mit, sondern hat gleichzeitig auch die Chance tollen Radzubehör zu gewinnen. Wie auf dem Fragebogen festgehalten ist, werden die Gewinner im Zuge des Radevents, das im September stattfinden wird, gezogen.

Wir freuen uns auf viele Antworten und Anreize!

Ihre KEM Schmidatal

 

Leerstände effizient nutzen

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Die Flächenversiegelung in Österreich ist hoch. Sehr hoch sogar. Von 2001 bis 2019 stieg die Flächenversiegelung mit 25,7% sichtbar rascher an, als die Bevölkerung Österreichs mit 10,4%-diese Zahlen wurden erst von Statistik Austria veröffentlicht. Doch was können wir dagegen tun?

Die Antwort ist einfach: Leerstandsnutzung. Viele Orte wachsen zwar immer mehr am Rand, jedoch bleiben die leeren Gebäude im Ortskern unbewohnt und verfallen mit der Zeit. So stellt sich die Frage wie man diese weiter attraktivieren und nutzen kann.

Genau um dieses Thema dreht sich auch das Projekt Energieraumplanung in Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg. Bereits der 2. Vortrag zur Initiierung des Projektes fand am 19.2.2021 statt. Im September des Vorjahres konnte im ersten Workshop mit der einheimischen Bevölkerung geklärt werden, welche Bereiche wichtig erscheinen und wo das Interesse liegt. Die hier herausgearbeiteten Schwerpunkte Gemeinschaftsbüros, regionaler Hofladen und Ärztezentrum wurden im 2. Vortrag genauer betrachtet und konkretere Informationen dazu eingeholt.  Durch sehr kreative Diskussionen wurden viele Ideen untereinander ausgetauscht und gegenseitig zum Nachdenken animiert.

Zusätzlich zu den Workshops wurde in diesen Prozess auch die Technische Universität Wien mit eingebunden. Studenten betrachten das leerstehende Objekt und können so im Rahme ihrer universitären Ausbildung ihre Visionen darlegen. Was wieder frischen Wind durch die neuen Betrachtungswinkel der Studenten hinzufügt.

Dieses Thema ist nicht nur sehr interessant, sondern auch extrem wichtig. Sobald sich die Informationen aktualisieren oder konkretisieren, werden wir dies in einem neuen Beitrag kommunizieren.

 

 

 

Neue Heizungsanlagen in der Region

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Das Maßnahmenpaket “Öffentlicher Wärmeverbrauch” geht nun in die Offensive – die ersten Ölheizungen in der Region werden auf nachhaltige Holzheizungen (Pellets) umgestellt.

 

  • Mittelschule Ziersdorf: 

Die bestehende Ölheizung wird gegen eine Pelletsheizungsanlage mit einer Heizleistung von 100 bis 200 Kilowatt ausgetauscht. Es wurden bereits vier regionale Firmen zu einem Besichtigungstermin eingeladen und um Angebotserstellung gebeten. Die Beauftragung einer Firma ist also nur noch eine Frage der Zeit.

  • Volksschule Ravelsbach: 

Auch hier wird die Ölheizung, die seit der Gebäudesanierung 1982 in Betrieb ist, auf eine nachhaltige Pelletsheizung (Heizleistung: 150 kW) ausgetauscht. Wie in Ziersdorf wurden vier regionale Firmen eingeladen, die bis 31.03.2021 ein Angebot erstellen. Danach wird die Gemeinde Ravelsbach eine Firma beauftragen die die Heizungsumstellung durchführen soll.

In beiden Fällen wird die Heizungsumstellung voraussichtlich erst im Sommer (in den Sommerferien) stattfinden. Die Beauftragung der Firmen soll aber alsbald geschehen.

 

Wie die folgende Abbildung illustriert, funktioniert ein Heizsystem mit Pelletskessel sehr ähnlich zu etwaigen fossilen Heizsystemen. Bei einer Umstellung von Öl auf Pellets muss lediglich der Öllagerraum zu einem Pelletslagerraum “umfunktioniert” werden. Pumpen, Heizwasser und Rohre, die sich im Heizkreis befinden, müssen nicht zwangsläufig ausgetauscht werden, wenn diese noch nicht zu veraltet sind. Vom Pellets-Lagerraum werden die Pellets über Saugsysteme (Förderschnecken, Rührwerke, etc.) zum Pelletskessel transportiert.Grafik_Heizungsarten_Pelletheizung_Funktionsweise_Joaquin-Castillo

Sonne fÅr Schmidatal

PV-Bürger*innenbeteiligung

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Wie sich bereits bei vergangenen Projekten gezeigt hat, beteiligen sich die Bürger*innen des Schmidatals gerne am Ausbau von Photovoltaik-Anlagen. Auch dieses Jahr werden sie hierfür wieder die Möglichkeit haben, denn auch heuer wird es eine Bürger*innenbeteiligung geben.

Doch wie genau funktioniert so etwas eigentlich?- Unter einer Bürger*innenbeteiligung wird verstanden, dass die Einwohner*innen Photovoltaikanlagen für die Gemeinden “vorfinanzieren”. Das heißt die Gemeinden brauchen keine externen Kredite aufnehmen und die lokale Bevölkerung ist direkt in die Projekte involviert. Dieses direkte „Dabeisein“ und „Mithelfen“ führt dazu, dass allgemein die Akzeptanz für derartige Vorhaben größer ist. Zusätzlich profitiert jeder, der investiert, in Form von Zinsen, was dieses Modell sehr attraktiv macht.

In den Gemeinden Ziersdorf, Ravelsbach und Hohenwarth am Manhartsberg sind für dieses Jahr Projekte mit Bürger*innenbeteiligung geplant. In Ziersdorf sollen die Photovoltaikanlagen auf den Dächern der neuen Mittelschule und der Volkschule angebracht werden. In Ravelsbach kommen die Module auf die Dächer der FF und des Kindergartens sowie als Freiflächenmodule auf den Bauhof. Hohenwarth am Manhartsberg wird die Aufdachanlage am Dach des Kindergartens, der FF in Mühlbach am Manhartsberg, sowie der FF in Hohenwarth am Manhartsberg platzieren.

Diese Projekte sollen in allen Gemeinden im Laufe dieses Frühjahrs stattfinden. Was derzeit schon gesagt werden kann, ist, dass es sich bei allen Anlagen um Größenordnungen von cirka 10-35kWp handeln wird. Dieser Strom kann dann direkt vor Ort genutzt werden. Er wird also regional produziert und (der Großteil) genutzt! Sobald es detailliertere Informationen gibt, werden diese zur Verfügung gestellt.

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hier beispielhaft ein Bild von einem bereits bestehenden Photovoltaikmodul im Schmidatal