Category Archives: Allgemein

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Neuigkeiten vom zweites Jahresquartal

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NEUIGKEITEN AUS DER KLIMA- UND ENERGIEMODELLREGION SCHMIDATAL

Mikro-ÖV System in Planung!

Mobilität

Mobilität im Schmidatal „Hol- und Bringservice“

Wir sind gerade dabei, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, der Klima- und Energiemodellregion und dem Planungsunternehmen Im Plan Tat, ein Pilotprojekt nur für unsere Region (KEM-Schmidatal-Manhartsberg: Ziersdorf, Heldenberg, Ravelsbach, Maissau, Sitzendorf a. d. Schmida und Hohenwarth-Mühlbach a. Manhartsberg) im Mobilitätsbereich zu planen!

Ziel ist es, ein System, mit teils flexiblen und fixen Fahrzeiten und Routen, mit den regionalen Transportunternehmern (Taxiunternehmen) auf die Beine zu stellen. In unseren Gemeinden wohnen Menschen, die in Bezug auf Mobilität benachteiligt sind und wo der Bedarf an Fahrten zu z. B.: zum Arzt/Ärztin, Nachversorger, etc. gegeben ist.

Möglicher Projektstart könnte schon der Herbst 2018 sein! Nähere Informationen folgen in den kommenden Monaten!

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Neuigkeiten vom ersten Jahresquartal 2018

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NEUIGKEITEN AUS DER KLIMA- UND ENERGIEMODELLREGION SCHMIDATAL

Sonnenkraft im Schmidatal – „Tag der Sonne“ am 24.11.2017

Kläranlagen

4 von 5 Anlagen bereits errichtet und in Betrieb genommen!

Trotz des trüben Herbstwetters stand der 24. November 2017 im Schmidatal ganz im Zeichen der Sonne. Die Klima- und Energiemodellregion Schmidatal präsentierte erstmalig das Gemeinschaftsprojekt “Schmidataler Bürgerkaftwerke” in Sitzendorf an der Schmida. An den folgenden 5 Standorten werden Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 200 kWp errichtet: Gemeindeamt (12 kWp) und Kläranlage Sitzendorf an der Schmida (36,72 kWp), Kläranlage Ziersdorf (81 kWp), Kläranlage Ravelsbach-Maissau (46,98 kWp) und Oldtimermuseum Heldenberg (24,8 kWp).

Alle Bürgermeister der beteiligten Gemeinden stellten die einzelnen Photovoltaikprojekte in der eigenen Gemeinde vor. Kärnten Solar Ingenieurbüro Jaindl & Garz GmH präsentierte danach die Funktionsweise des Bürgerbeteiligungsprojektes. Alle Informationen finden Sie online unter www.kaernten-solar.at. Am Ende der Veranstaltung wurden 5 Sonnenbausteine im Gesamtwert von 2.500 Euro verlost!

 

Die Besucher der Veranstaltung konnten sich einen Eindruck von der bereits installierten Photovoltaik-Anlage am Gemeindeamt Sitzendorf verschaffen und auch die Möglichkeiten der direkten Nutzung des Sonnenstroms wurden aufgezeigt. Die neu errichtete Elektrotankstelle vor dem Gemeindeamt wurde eröffnet und verschiedenste Elektroautos vom Renault ZOE bis zum Tesla standen für Testzwecke zur Verfügung.

Im Anschluss informierte Matthias Zawichowski (im-plan-tat Raumplanungs-GmbH & Co KG) im Gasthof Pelzer-Altinger zum Thema “E-Mobilität auf der Überholspur”. KEM-Managerin Silvia Köllner gab vor den rund 130 Anwesenden einen Überblick über die Aktivitäten und Erfolge der Klima- und Energiemodellregion wie etwa die regionale Straßenbeleuchtungs-Umstellung auf LED.

 

Mit diesem Schmidataler Gemeinschaftsprojekt kann ein innovatives Konzept zur Schaffung unabhängiger Energiestruktur in den Gemeinden geschaffen werden, an der jeder teilhaben kann.

 

 

 

Jahresrückblick 2018

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Jahresrückblick 2018

   1. Voranschreiten der E-Mobilität in unserer Region:

Das wichtigste Anliegen, die E-Mobilität im Raum Schmidatal/Manhartsberg zu fördern, wurde im letzten Jahr umgesetzt: Fünf unserer sechs Gemeinden stellen ab sofort für alle E-Fahrzeug-Nutzer E-Tankstellen auf Gemeindegrund zur Verfügung.

Weiters wurde zum Thema Bewusstseinsbildung ein Tag der E-Mobilität am 08.September 2018 beim Schmankerlmarkt in Ziersdorf abgehalten. Die anwesenden Besucher zeigten sich von den vielen verschiedenen Elektrofahrzeugen (angefangen von Elektroautos, -motorräder, aber auch Elektroscooter) sehr interessiert. Dadurch, dass alle E-Fahrzeuge getestet werden konnten, überzeugten sich viele Besucher von den unterschiedlichen Angeboten. Mit einem halbstündigen Vortrag über die Zukunft und die Vorteile der E-Mobilität wurden bei den meisten Anwesenden die letzten Zweifel an E-Mobilität beseitigt.

Am 01. Oktober 2018 begann die Pilotphase des Mobilitätsservice. Dieses Service wurde für Personen ins Leben gerufen, die weite Wege zum nächsten Dienstleister verrichten müssen, allerdings kein eigenes Kraftfahrzeug besitzen. Nach etlichen Planungsgesprächen mit den einzelnen Gemeinden und den mitwirkenden Taxiunternehmen Andreas Fleischmann, Johann Kienast und Walter Marek wurde die Planungs- und Zielsetzungsphase fürs erste Halbjahr finalisiert.

Darüber hinaus überlegten viele Gemeinden, sich ein Elektrofahrzeug für den gemeindeinternen Fuhrpark zu beschaffen. ELI  von Mercedes führte ihren Transporter schließlich vor, wodurch einige Gemeinden nun ein solches Fahrzeug tatsächlich für zukünftige Investitionen in Betracht ziehen. Brillieren konnte ELI durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten im urbanen und innerbetrieblichen Gebrauch und durch die Garantie von 100%iger Emissionslosigkeit.

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Schmankerlmarkt-Infostand KEM-Schmidatal

 

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Vortrag Elektromobilität

   

    2. Klimaschulenprojekt

Auch im Schuljahr 2018/19 dürfen sich viele Schüler und Schülerinnen mit der Welt der Energie und des Klimaschutzes auseinandersetzen. Workshops zum Thema „Was ist Energie und wie entsteht sie?“ oder aber auch die ersten Einblicke in Wärmelehre und Temperaturkunde, sowie CO2-Vermeidung und nachhaltige Wassernutzung wurden bereits abgehalten. Im kommenden Semester stehen weitere Workshop an.

Um die mehr oder weniger theoretischen Erfahrungen anhand praktischer Beispiele zu sehen, durften einige SchülerInnen schon Exkursionen zu nahegelegenen Energieerzeugungsanlagen machen. Hier wurde ihnen alles rund um Energiegewinnung und –verarbeitung illustriert.

Alle neu gewonnen Erkenntnisse zum Thema Energie, CO2, Wasser, etc. werden in einer Energie-Mappe gesammelt.

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Energieworkshop: Die SchülerInnen aus Hohenwarth zeigten großes Interesse


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Ebenso die SchülerInnen aus Sitzendorf

   

    3. Sonnenkraft im Raum Schmidatal/Manhartsberg:

Unsere Region erzeugt seit der Inbetriebnahme von Photovoltaik-Anlagen nachhaltig Strom aus Sonnenkraft. Dieses Projekt wurde im letzten Jahr verwirklicht und stellt alle beteiligten Gemeinden, Mitarbeiter und Helfer sehr zufrieden. Seit die vier PV-Anlagen gestartet wurden, wurde ein Wert, verglichen mit anderen (nicht nachhaltigen) Stromerzeugern eruiert, der mehr als faszinierend ist:

Seit 13.02.2018 wurden 93 Tonnen CO2 durch unsere neuen PV-Anlagen verhindert. 93 Tonnen entsprechen umgerechnet einer Menge von 11.500 Litern Heizöl oder 16.000 Kubikmeter Erdgas!

Um diese Datenwerte auch der örtlichen Bevölkerung zugänglich zu machen, installierten wir in allen beteiligten Gemeindeämtern einen Monitor, der alle Erträge und Vergleichswerte grafisch und übersichtlich darstellen kann.

Herr Kinczel von der Firma „F8 Solartechnik“ stellte unseren Bürgermeistern während einer  Generalversammlung eine Solarleuchte namens „Solaris“ vor. Diese Solarleuchte erzeugt durch Photovoltaik-Platten den benötigten Strom selbstständig und muss somit nicht aufs Stromnetz zugreifen. Drei der sechs Gemeinden entschieden sich schlussendlich eine solche Leuchte zu kaufen.

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Photovoltaikanlage in Ziersdorf


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Photovoltaikanlage in Frauendorf

   

    4. Mustersanierung Ziersdorf:

Seit Frühjahr 2018 befindet sich das Gemeindeamt in Ziersdorf in Sanierungsarbeiten, welche langsam aber sicher abgeschlossen werden. Dieses Bauvorhaben wird als „Mustersanierung“ klassifiziert, obwohl es sich beim Gemeindeamt teilweise um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt. Aufgrund dessen wird jene Mustersanierung dankenswerterweise mit finanziellen Mitteln vom Bund gefördert.

Mit voller Energie ins Klimaschulenprojekt!

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Die Volksschulen Ziersdorf, Ravelsbach, Hohenwarth-Mühlbach und Sitzendorf an der Schmida starten das neue Schuljahr 2018/2019 mit einem Energie- und Klimaschutzschwerpunkt.

Das Kli­ma­schu­len-Pro­jekt ba­siert auf der en­gen Zu­sam­men­ar­beit der Kli­ma- und En­er­gie-Mo­dell­re­gi­on Schmidatal. Die ersten Workshops inklusive Energiecheck in der Schule gemeinsam mit der KEM-Managerin Silvia Köllner haben bereits im Oktober stattgefunden. Die SchülerInnen werden sich das ganze Schuljahr über auf verschiedenste Weise mit Energie und Klimaschutz beschäftigen. Spannende Exkursionen zu Energieerzeugungsanlagen in der eigenen Region oder die Sonnenwelt in Großschönau warten auf die SchülerInnen. Alle Ergebnisse und Erfahrungen werden in der eigenen Energie-Mappe gesammelt.

Ziel des Programms „Klimaschulen“ ist es, eine langfristige Sensibilisierung der SchülerInnen zu erreichen. Damit sollen Klima- und Energiethemen in den Schulalltag integriert werden und langfristige Verhaltensänderungen über die Schule hinaus erreicht werden. So ist es auch geplant, dass die Kinder für ihre eigenen Schulen klimaschutzrelevante Verbesserungsvorschläge erarbeiten und an die Bürgermeister der Gemeinden herantragen.

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Förderzusage für Klimaschulen-Projekt!

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Bereits zum 2. Mal hat die Klima- und Energiemodellregionen  Schmidatal eine Förderzusage für das Projekt “Klimaschulen” erhalten. Die Volksschulen Ziersdorf, Ravelsbach, Hohenwarth-Mühlbach und Sitzendorf an der Schmida werden sich kommendes Schuljahr intensiv mit dem Thema Energie beschäftigen. Die SchülerInnen und LehrerInnen werden sich mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen: Wo brauchen wir Energie und woher kommt sie? Wie entsteht CO2 und was hat das mit unserem Klima zu tun? Was ist der Unterschied zwischen grünem und herkömmlichen Strom? Womit heizen wir Zuhause?

Die Kinder werden die Energiesituation der eigenen Schulen erheben und Effizienzmaßnahmen identifizieren. Spannende Exkursionen zu Energieerzeugungsanlagen in der eigenen Region oder die Sonnenwelt in Großschönau warten auf die SchülerInnen.  Hauptsächlich geht es darum, den Kindern ein Bewusstsein zu vermitteln, wie wir mit unserer Energie umgehen bzw. wo und wie Energie effizient genutzt werden kann oder verschwendet wird.  Wir freuen uns auf ein energiegeladenes Jahr!

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Mobilität im Schmidatal – „Hol- und Bringservice“

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Wir sind gerade dabei in Zusammenarbeit mit den Gemeinden der Klima- und Energiemodellregion  ein Pilotprojekt nur für unsere Region (KEM-Schmidatal-Manhartsberg: Ziersdorf, Heldenberg, Ravelsbach, Maissau, Sitzendorf a. d. Schmida und Hohenwarth-Mühlbach a. Manhartsberg) im Mobilitätsbereich zu planen!

Ziel ist es, ein System, mit teils flexiblen und fixen Fahrzeiten und Routen, mit den regionalen Transportunternehmern (Taxiunternehmen) auf die Beine zu stellen. In unseren Gemeinden wohnen Menschen, die in Bezug auf Mobilität benachteiligt sind und wo der Bedarf an Fahrten zu z. B.: zum Arzt/Ärztin, Nahversorger, etc. gegeben ist.

Möglicher Projektstart wird voraussichtlich schon der Herbst 2018 sein! Nähere Informationen folgen in den kommenden Monaten.

Mustersanierung Gemeindeamt Ziersdorf ist voll im Gange!

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Das Gemeindeamt Ziersdorf wurde im Jahr 1910 erbaut und wird aktuell umfassend thermisch saniert und an die ständig wachsenden Anforderungen an eine BürgerInnenservicestelle angepasst. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, was im Zuge des Projektes eine besondere Hausforderung darstellt. Aus diesem Grund erfolgt teilweise eine Innendämmung und die Wiederherstellung von Kastenfenstern mit innenliegendem Isolierglas. Die Beheizung des Bestandes wird von einer Elektrodirektheizung auf ein wassergeführtes Biogas-Heizsystem umgestellt. Auf dem Dach wird eine auf den Eigenbedarf ausgelegte Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 5,2 kWp installiert. Ein Energieverbrauchsmonitoringsystem wird die Praxistauglichkeit des Objektes beweisen und zusätzliche energetische Optimierungspotentiale aufzeigen.

Aktuell sind bereits sämtliche Zwischenwände und alle notwendigen Bereiche abgebrochen. Die Baumeistertätigkeiten laufen auf Hochtouren.

Gemeineamt Ziersdorf

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Mustersanierung im Doppelpack

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Mustersanierungen im Doppelpack

Die KEM-Schmidatal startet mit Schwung ins neue Jahr. Und so können gleich zwei Zusagen für Mustersanierungs-Projekte in der Region verkündet werden. Die Sanierung des Gemeindeamts in Ziersdorf und die Sanierung der Neuen Mittelschule in Ravelsbach erfüllen beide die hohen Anforderungen des Klima- und Energiefonds!  Beim Programm „Mustersanierung“ können umfassende Sanierungsprojekte von betrieblich genutzten und öffentlichen Gebäuden gefördert werden. Unter die umfassenden Sanierungsmaßnahmen fallen Herstellungsmaßnahmen zur Verbesserung des Wärmeschutzes sowie Maßnahmen zur Anwendung erneuerbarer Energieträger und zur Steigerung der Energieeffizienz.