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Hohenwarth trifft auf TU Wien

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Im Zuge des Raumplanungsprojektes der Gemeinde Hohenwarth-Mühlbach  am Manhartsberg wurde eine Kooperation mit der TU Wien eingegangen (bereits in früheren Berichten beschrieben). Zum Ende dieser fand eine Präsentation der Projekte statt, die die Gemeinde als die besten gekührt hat. Dafür kamen die ausgewählten Studenten und Studentinnen gemeinsam mit ihrem Professor ao.Univ.Prof.Dr. Bob Martens letzen Donnerstag, dem 30.9., nach Hohenwarth um ihre Projekte präsentieren zu können.

Projektpräsentation

 

 

 

 

 

 

 

Anwesend waren hier ebenfalls interessierte Gemeindebewohnerinnen und Gemeindebewohner, sowie der Bürgermeister Mag. Martin Gudenus und der Gemeinderat Johannes Hofbauer Schmid MA.

 

 

 

 

Nun ist abzuwarten, zu welchen nächsten Schritten sich die Gemeinde entscheiden wird.

Radeln für einen guten Zweck

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Freier Eintritt, freiwillige Spende! Unter diesem Motto wurde das Radevent am 11.9.2021 abgehalten. Dies kam bei den Besuchern und Besucherinnen gut an. So kam in den Sammelboxen eine beträchtliche Summe zusammen, die gemeinsam mit dem Hohenwarther Bürgermeister, Herr Gudenus, dem Obmann des Vereins “Füreinander Miteinander”, übergeben werden konnte (wie im Bild zu sehen). Das schöne Wetter und die Köstlichkeiten, die am Radevent zu genießen waren, trugen sicherlich ihren Teil zur Großzügigkeit bei, die insgesamt 268€ ausmachte.

Übergabe Spenden

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Schmidataler Sonnenkraftwerke

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In den Gemeinden Ravelsbach, Maissau und Ziersdorf werden neue Photovoltaik-Anlagen umgesetzt.

Die Schmidataler Sonnenkraftwerke werden mittels BürgerInnen-Beteiligung finanziert. Denn wie sich bereits bei vergangenen Projekten gezeigt hat, beteiligen sich die BürgerInnen des Schmidatals gerne am Ausbau von Photovoltaik-Anlagen.

Umgesetzt werden insgesamt 527 Photovoltaik-Paneele mit einer Gesamtleistung von zirka 233 kWp. Der regional produzierte (Sonnen-)Strom kann dann direkt vor Ort genutzt werden.

 

Ravelsbach

In der Marktgemeinde Ravelsbach werden auf dem Kindergarten, dem Bauhof und der Kläranlage Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 83 kWp errichtet. Das entspricht einer CO2-Einsparung von 35,7 Tonnen pro Jahr!

Dankenswerterweise half die Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich der KEM Schmidatal/Manhartsberg und der Marktgemeinde Ravelsbach beim Realisieren des Bürgerbeteiligungsprojektes. Wir verlinken Ihnen einerseits die Werbung, die in der aktuellen Ausgabe der Ravelsbacher Gemeindezeitung erschienen ist, sowie andererseits den direkten Zugang zum Reservieren eines Sonnenbausteins. Falls Sie Interesse haben, sich am Sonnenkraftwerk Ravelsbach zu beteiligen, können Sie dies ab 07. Oktober 2021 9 Uhr über folgenden Link tun:

 

Ziersdorf

Die Marktgemeinde Ziersdorf realisierte auf dem Passivhaus-Kindergarten und auf der Kläranlage Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von beinahe 100 kWp. Dies entspricht einer Einsparung von 43,5 Tonnen Co2 pro Jahr!

Die Reservierung der Sonnenbausteine begann hier bereits am 23. September 2021. Die Bürger und Bürgerinnen der Marktgemeinde Ziersdorf wussten das großartige Angebot des Bürgerbeteiligungsprojektes zu nutzen und so waren die insgesamt 220 PV-Paneele nach nur vier Tagen restlos vergeben.

Wir verlinken Ihnen hier ebenfalls die Werbung des BürgerInnen-Beteiligungsprojektes der Marktgemeinde Ziersdorf.

 

Radsternfahrt im Schmidatal

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Der wunderschönen Spätsommertag am 11.9.2021 konnte bestens für die Sternradfahrt im Schmidatal genutztSpeis und Trank werden. Die europäische Mobilitätswoche einläutend (https://www.mobilitaetswoche.at/) wurde die Radveranstaltung von uns abgehalten. Radler von allen 6 Gemeinden der KEM Schmidatal trafen sich nach gemeinsamen Radeln in Ravelsbach im Barockgarten. Um das Event coronakonform zu gestalten, galt hier die 3-G-Regel, die jedoch keinem Besucher die gute Laune nehmen konnte. Bei Speis und Trank stärkten sich die fleißigen Radfahrer und konnten sich dem schönen Wetter erfreuen.

 

VerlosungNach kurzer Rast und reichlich guter Verpflegung wurden die Sieger des Gewinnspiels ausgelost. Das Gewinnspiel wurde in den Ausgaben der letzten Gemeindezeitungen verteilt und dient der Ermittlung der Radgewohnheiten der Einwohner*innen vom Schmidatal. Die Gestaltung der Radwege, sowie die Infrastruktur für e-bikes soll natürlich gemeinsam mit den Bewohner*innen erarbeitet werden. So kann eine Bedarfsanalyse durchgeführt werden und ermittelt werden, in welchen Bereichen was gewünscht wird. Die Gewinne sind auf dem Bild links zu sehen.


Der Eintritt war kostenlos und die Veranstaltung mit einer freiwilligen Spende verbunden. Das Geld, das hier gesammelt werden konnte wird einem caritativen Zweck gespendet, nämlich der Einrichtung “Füreinander&Miteinander” in Mühlbach am Manhartsberg.

Auch die Bürgermeister der Gemeinden ließen sich die Veranstaltung nicht entgehen und radelten selbst mit den Bewohner*innen ihrer Gemeinde in den Barockgarten.

So schön diese Zusammenkunft auch war, hatte sie doch einen ernsten Hintergrund. Bereits Ende Juni musste das Schmidatal spüren wie weit der Klimawandel bereits vorgeschritten ist. Das Hagelgewitter führte uns allen vor Augen, dass wir schnell handeln müssen. Deshalb ein wichtiger Appell von uns an Sie alle:

Öfters mal das Auto zu Hause stehen lassen und lieber das Rad nehmen!!!

Update Energiebuchhaltung

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Fünf von sechs Gemeinden geben in diesem Jahr einen Energiebericht ab – 2022 wollen alle sechs Gemeinden “Energie-Vorbildgemeinden” werden! 

Eine “Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinden” zeichnet aus, dass die Energieverbräuche bei den wichtigsten gemeindeeigenen Gebäuden erhoben wird. Anschließend muss eine Eintragung in das Online-Energiebuchhaltungssystem “Siemens Navigator” erfolgen. Um die gesammelten Daten auswerten zu können, ist die Erstellung eines Energieberichtes nötig, der abschließend im Gemeinderat präsentiert wird.

Im Jahr 2019 wurde in der KEM Schmidatal/Manhartsberg lediglich Sitzendorf an der Schmida als “Vorbildgemeinde” ausgezeichnet. Durch viel Engagement der jeweiligen Energiebuchhalter konnten 2020 insgesamt vier Gemeinden (Sitzendorf, Heldenberg, Maissau und Ravelsbach) einen tadellosen Energiebericht abgeben und somit die Auszeichnung zur “Vorbildgemeinde” erhalten.

In diesem Jahr wird zu den bestehenden vier Gemeinden höchstwahrscheinlich Ziersdorf als “Vorbildgemeinde” hinzukommen. Die Energieberichte der nun fünf Gemeinden sind bereits abgegeben und warten auf ihre Beurteilung! Wir halten Sie auf dem Laufendem.

 

Radkarte_ohne Text

Radkarten Schmidatal

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Radkarte_ohne Text

 

Legende

Hier abgebildet ist das Schmidatal. In rot (Straßen), orange (Radwege) und grün (Feldwege) sind die Routen von den einzelnen Orten in die Gemeindezentren gekennzeichnet. Diese Karte dient hauptsächlich dazu, alltägliche Kurzstrecken mit dem Auto durch das Rad zu ersetzen. So wird man nicht nur fitter, sondern tut zugleich auch der Umwelt etwas Gutes! Um den touristischen Aspekt des schönen Schmidatals jedoch nicht zu vernachlässigen sind die beiden Energieradwege in hellblau-strichliert (Energieradweg Ost) und in violett-strichliert (Energieradweg West) ebenfalls eingezeichnet. Diese stellen eine Verbindung zwischen den verschiedene Gemeinden dar. Mit den unten stehenden QR-Codes können Sie die Wege auf Outdoor Active öffnen.

Energieradweg_West

Energieradweg West

Energieradweg Ost

 

 

 

 

Nähere Details zu den Gemeinden finden Sie nachfolgend aufgelistet:

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Abradeln der Wege!

Neue Heizungsanlagen in der Region

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Das Maßnahmenpaket “Öffentlicher Wärmeverbrauch” geht nun in die Offensive – die ersten Ölheizungen in der Region werden auf nachhaltige Holzheizungen (Pellets) umgestellt.

 

  • Mittelschule Ziersdorf: 

Die bestehende Ölheizung wird gegen eine Pelletsheizungsanlage mit einer Heizleistung von 100 bis 200 Kilowatt ausgetauscht. Es wurden bereits vier regionale Firmen zu einem Besichtigungstermin eingeladen und um Angebotserstellung gebeten. Die Beauftragung einer Firma ist also nur noch eine Frage der Zeit.

  • Volksschule Ravelsbach: 

Auch hier wird die Ölheizung, die seit der Gebäudesanierung 1982 in Betrieb ist, auf eine nachhaltige Pelletsheizung (Heizleistung: 150 kW) ausgetauscht. Wie in Ziersdorf wurden vier regionale Firmen eingeladen, die bis 31.03.2021 ein Angebot erstellen. Danach wird die Gemeinde Ravelsbach eine Firma beauftragen die die Heizungsumstellung durchführen soll.

In beiden Fällen wird die Heizungsumstellung voraussichtlich erst im Sommer (in den Sommerferien) stattfinden. Die Beauftragung der Firmen soll aber alsbald geschehen.

 

Wie die folgende Abbildung illustriert, funktioniert ein Heizsystem mit Pelletskessel sehr ähnlich zu etwaigen fossilen Heizsystemen. Bei einer Umstellung von Öl auf Pellets muss lediglich der Öllagerraum zu einem Pelletslagerraum “umfunktioniert” werden. Pumpen, Heizwasser und Rohre, die sich im Heizkreis befinden, müssen nicht zwangsläufig ausgetauscht werden, wenn diese noch nicht zu veraltet sind. Vom Pellets-Lagerraum werden die Pellets über Saugsysteme (Förderschnecken, Rührwerke, etc.) zum Pelletskessel transportiert.Grafik_Heizungsarten_Pelletheizung_Funktionsweise_Joaquin-Castillo

Sonne fÅr Schmidatal

PV-Bürger*innenbeteiligung

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Wie sich bereits bei vergangenen Projekten gezeigt hat, beteiligen sich die Bürger*innen des Schmidatals gerne am Ausbau von Photovoltaik-Anlagen. Auch dieses Jahr werden sie hierfür wieder die Möglichkeit haben, denn auch heuer wird es eine Bürger*innenbeteiligung geben.

Doch wie genau funktioniert so etwas eigentlich?- Unter einer Bürger*innenbeteiligung wird verstanden, dass die Einwohner*innen Photovoltaikanlagen für die Gemeinden “vorfinanzieren”. Das heißt die Gemeinden brauchen keine externen Kredite aufnehmen und die lokale Bevölkerung ist direkt in die Projekte involviert. Dieses direkte „Dabeisein“ und „Mithelfen“ führt dazu, dass allgemein die Akzeptanz für derartige Vorhaben größer ist. Zusätzlich profitiert jeder, der investiert, in Form von Zinsen, was dieses Modell sehr attraktiv macht.

In den Gemeinden Ziersdorf, Ravelsbach und Hohenwarth am Manhartsberg sind für dieses Jahr Projekte mit Bürger*innenbeteiligung geplant. In Ziersdorf sollen die Photovoltaikanlagen auf den Dächern der neuen Mittelschule und der Volkschule angebracht werden. In Ravelsbach kommen die Module auf die Dächer der FF und des Kindergartens sowie als Freiflächenmodule auf den Bauhof. Hohenwarth am Manhartsberg wird die Aufdachanlage am Dach des Kindergartens, der FF in Mühlbach am Manhartsberg, sowie der FF in Hohenwarth am Manhartsberg platzieren.

Diese Projekte sollen in allen Gemeinden im Laufe dieses Frühjahrs stattfinden. Was derzeit schon gesagt werden kann, ist, dass es sich bei allen Anlagen um Größenordnungen von cirka 10-35kWp handeln wird. Dieser Strom kann dann direkt vor Ort genutzt werden. Er wird also regional produziert und (der Großteil) genutzt! Sobald es detailliertere Informationen gibt, werden diese zur Verfügung gestellt.

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hier beispielhaft ein Bild von einem bereits bestehenden Photovoltaikmodul im Schmidatal

Energie-Vorbildgemeinden 2020

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Die Gemeinden Sitzendorf an der Schmida, Ravelsbach, Maissau und Heldenberg haben durch hervorragende Leistungen die Auszeichnung zur “Energie-Vorbildgemeinde 2020” erhalten.

Kurzum: es war das Sorgenkind der Klima- und Energiemodellregion Schmidatal/Manhartsberg. Lediglich eine von insgesamt sechs Gemeinden in unserer Region verfügte 2019 über eine solide Gemeinde-Energiebuchhaltung. Umso erfreulicher, dass nun mehr als die Hälfte der KEM-Gemeinden eine großartige Energiebuchhaltung vorweisen können.

Die Gemeinde Sitzendorf an der Schmida war bereits 2019 Vorbildgemeinde. Seit Jahren funktioniert die Energiebuchhaltung in dieser Gemeinde tadellos.

Energiebuchhalterin Christine Obritzhauser und Bürgermeister der Gemeinde Sitzendorf an der Schmida Martin Reiter

Viel zu managen gab es jedoch bei der Gemeinde Maissau. Allerdings konnte auch hier ein zufriedenstellendes Resultat in Form erreicht werden.

Energiebuchhalter Clemens Schwinner holte für Maissau den Titel der Vorbildgemeinde.

Auch in der Gemeinde Heldenberg funktionierte die Energiebuchhaltung in der Vergangenheit leider nicht. 2020 sieht dies jedoch erfreulicherweise anders aus: Ein hervorragender erster Energiebericht und die tolle Interpretation des Energieberichts verdient den Titel “Vorbildgemeinde”.

Energiebuchhalterin Sonja Gruber und ihre helfenden Hände der Gemeindemitarbeiter leisteten großartige Arbeit - Bürgermeister Ing. Peter Steinbach ist am Foto der Preisverleihung zu sehen.

Die Gemeinde Ravelsbach machte es bis zum Schluss spannend. Am Deadline-Tag wurden alle nötigen Dokumente abgegeben, die zur Auszeichnung zur Vorbildgemeinde relevant sind. Nichtsdestoweniger muss man sagen, dass alle abgegebenen Dokumente zur Energiebuchhaltung tadellos bearbeitet waren und die Verleihung somit mehr als verdient ist. Energiebuchhalter Josef Kaltenböck nutzte jede Sekunde für einen schlussendlich hervorragenden Energiebericht der Gemeinde Ravelsbach